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Startseite » Autoren , Herausgeber und Persönlichkeiten ( M bis P) » Martínez, Jose » Jose Martinez (Hrsg.): Zwischen Himmel und Erde: die Finanzkrise. Unsere Zeit in ihren kulturhistorischen Hintergründen
"Im Verlauf der letzten drei Generationen hat sich ein tiefgreifendes Bewusstsein um die Frage des Geldes herausgebildet. Eine Besonderheit in dieser Entwicklung ist es, dass diese Frage inzwischen nicht mehr an ein existentielles Bedürfnis gebunden ist, es hat sich davon gelöst: die eigene Identität hat sich dadurch ganz anders in der sozialen Gemeinschaft positioniert. Die Identität bildet sich im Sozialen und das soziale Gefüge läßt sich durch die Identität bilden. Die Frage der Identität als verbindende Kraft in dem sozialen Gefüge ist nun beeinflusst von der Frage des Finanziellen. Geldfragen sind dabei, sich den Raum der Identität zu erobern und dieser Prozess setzt sich fort. Er ist das Mittel, um eine Spaltung des Menschenwesens zu erreichen." (Jose Martinez)
"Mit dieser Arbeit wird der anspruchsvolle Versuch unternommen, einen Beitrag zu einer Diagnose des geistigen Zustands unserer Kulturepoche zu leisten.“
(Jose Martinez)
"Nach unserer Überzeugung bildet das Mysterium von Golgatha das Mittelpunktsereignis der Menschheitsentwicklung. Sein Einbezug in die Sozial-wissenschaft in der einen oder anderen Form ist notwendig." (Jose Martinez)
Zehn Autoren wenden hier die Methode an, Forschungsergebnisse aus den akademischen Wissenschaften mit Forschungs-ergebnissen aus der Geisteswissenschaft fruchtbar zu verbinden. So zeigt sich, dass Phänomene des Sozialen, die scheinbar nicht zusammengehören, mit Hilfe der Geisteswissenschaft doch als zusammenhängend gedacht werden können.
Neuerscheinung November 2016
569 Seiten | Hardcover | über 480 meist farbige Abbildungen
gestaltetes Vorsatzpapier
€ 59,- | ISBN 978-3-9818346-0-4
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- Methodik und der Würfel des Shakespeare
- Von Indien bis Griechenland ( Indien - Mesopotanien, Ägypten, Persien - Griechenland )
- Die Entwicklung Deutschlands ( Entwicklung des deutschen Wesens - Das lange 19. Jahrhundert - Deutschland unter dem Nationalsozialismus )
- Das Schicksal Nietzsches und seine Bedeutung für unsere Kulturepoche
- Die Entwicklung des Finanzsystems (..im19.Jahrhundert - ...im 20. Jahrhundert - Das Finanzsystem in der Gegenwart - Die politische-geistige Enthauptung Europas )
- Bilder aus der geschichte des Sozialen ( Weben und Ringen um die Kulturepoche )
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Zitat
„Die klinischen Erscheinungen einer Psychose können verschiedene Akzente haben, die von dem Ort der Herkunft dieser deplacierten Kräfte aus dem Stoffwechsel zeugen: so hat z.B. eine Psychose aus den Nierenkräften eine zerstörende Wirkung nach innen und nach außen ins Soziale. Kräfte, die aus dem Dickdarm den Nervenpol überfluten, zeigen eine kreisende Fixierung um sich selbst. Je tiefer im Stoffwechsel diese Kräfte ihren Ursprung haben, desto mächtiger und zerstörerischer können sie im Nervenpol wirken. In der Psychose eines Menschen, der durch Kräfte aus dem letzten Dickdarm-Abschnitt in seinem Nervenpol infiziert ist, hat man das Bild von einer Ich-Abwesenheit und Selbstbezogenheit, das in der Psychiatrie durch besondere Unberechenbarkeit und Gewalttätigkeit bekannt ist.
Der Nationalsozialismus hatte einen pathologisch starken, eigenständigen Kreislauf im untersten und dunkelsten Bereich eines sozialen Organismus entwickelt: Militär und Gewalt, der in der menschlichen Physiologie der Dynamik des Enddarms entspricht.
In der Person Hitlers waren solche Stoffwechsel-Kräfte aus sehr tiefliegenden Regionen kombiniert mit einer geistigen Anwesenheit von fremden Kräften, die im Lazarett Pasewalk Zugang zu ihm fanden. In dieser Sonderkomposition sind die Wirkungen von Hitlers Pathologie auf das deutsche Wesen ähnlich zerstörerisch gewesen, wie von psychotisch kranken Menschen auf ihr familiäres Umfeld, wenn sie nicht in medizinische Versorgung und Behandlung kommen.“ (Lit.: Zwischen Himmel und Erde: die Finanzkrise, S. 296)
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